Attendorn, Attendorn? Wo war noch mal Attendorn. So zumindest erging mir es, als ich zum ersten Mal das Ziel unseres diesjährigen Sola´s hörte. Als dann der Name der Atta-Höhle ertönte war es dann doch klar – So Richtung Olpe – Sauerland  … knappe 170 km von der Heimat entfernt. Lustigerweise darf sich auch Attendorn genau wie unser Ziel Uelzen im letzten Jahr offiziel als Hansestadt bezeichnen. Attendorn allerdings erst seit 2012.

Campingplatz Hof Biggen sollte also für 1 Woche unsere neue Heimat werden und belohnt wurde die Anfahrt und für den ein oder anderen nicht motorisierten auch der Aufstieg mit einem herrlichen Ausblick.

 

 

Nach dem ein Teil der Leiter schon Samstag anreisten um Küchen & Aufenthaltszelt aufzubauen & einzurichten, reisten die Kinder gegen Sonntagmittag an und wie soll es auch anders als Pfadfinder sein, mussten sie erstmal in der Gruppe ihre Zelte aufbauen.

 

 

       

 

Aber selbstverständlich wurde diese erste Aufgabe mit Bravour gemeistert & am Abend standen Pascha & Suez nebeneinander.

Auch dieses Lager war wieder gefüllt mit Ausflügen, Aktionen & Abenteuer, innerhalb sowie außerhalb des Camps. Zu dieser Zeit ganz hoch im Kurs & sozusagen brandaktuell waren die sogenannten Fidget-Spinner, daher war es naheliegend, dass eine unserer Bastel-Aktionen genau diese betraf. Auch ein Besuch der Atta Höhle stand mit auf dem Programm. Fasziniert von Stalagmiten, Stalaktiten und den verschiedensten Figuren & Gebilden, welche diese im Laufe der Jahrtausend tiefer unter Attendorn errichtet haben, durften wir bei gefühlten – 5 Grad durch die Tiefen spazieren & diese bewundern. 

 

       

 

Im krassen Kontext zu den Tiefen der Atta-Höhle stand der Ausflug in den „Kletterpark.“ Mit Seil, Karabinerhaken & Helm bewaffnet ging es nach einer kurzen Einweisung hinein in die Bäume. 

     

Hier wuchsen sowohl Kinder wie Leiter teilweise über sich selbst hinaus & überwanden Hindernisse von denen sie selbst nicht gedacht hätten, dass sie es „packen“ würde.

Selbstverständlich kam auch der Lagerleben selbst nicht zu kurz und es wurde wie eigentlich immer viel gelacht und genossen. Ein besonderes Highlight war die Übernachtung der Eltern. Wer wollte & vorausgesetzt er war Lager & Zelt-fest, konnte mit uns die letzte Nacht in Attendorn verbringen & somit das Feeling des Solas in vollen Zügen genießen.

    

 

Und selbstverständlich gab es auch 2017 ein Lagerfeuer, wenn auch, auf Grund der Platzbedingungen, dieses Jahr etwas eingeschränkt